Lawinenwarndienst Steiermark

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Erkundung, Unfallerhebung sowie Wartungsarbeiten mit dem BMI und der Alpinpolizei

Erstellt am 4. Februar 2015

Am 03.02. absolvierte der LWD zusammen mit der Alpinpolizei und der Crew der Flugeinsatzstelle Graz ein inhaltsreiches Programm im Großraum der östlichen Nordalpen. Neben der Erkundung der allgemeinen Schnee- und Lawinensituation wurden besonders neuralgische Gebiete, wie bspw. die Südwestseite der Messnerin oder die Südseite des Hochkars begutachtet. Zudem wurden mehrere Messstationen mittels Beseitigung von Anraum sowie durch Austausch diverser defekter Komponenten wieder funktionstüchtig gemacht. Zusammen mit Gerhard Rieglthalner, Leiter der AEG Hochsteiermark, wurden teilweise parallel die Lawinenereignisse am Stuhleck und am Oisching, die sich beide am lawinenreichen 31.01. ereigneten, dokumentiert. Mehr zu den Ereignissen gibt´s im LAWIS auf unserer Seite.

Ein herzliches Dankeschön an die Kollegen der Flugeinsatzstelle des BMI und der Alpinpolizei Hochsteiermark für die sichere und professionelle Durchführung des vielseitigen und oft nicht einfachen Programmes!

Neben Enteisungsarbeiten musste auch der Strahelnschutz sowie die Batterie an der Station Eisenerzer Speikkogel getauscht werden. (Quelle: LWD)

 

Begutachtung der Einzugsgebiete der Messnerin bei Tragöß. Immer wieder lösen sich hier spontane Lawinen, die eine potentielle Gefahr für die Infrastruktur darstellen. (Quelle: Alpinpolizei)

 

Reperatur der Schneemessstation Palfau Hochkogel. (Quelle: LWD)

 

Die steilen Südhänge des Hochkars in den Göstlinger Alpen im steirisch- niederösterreichischen Grenzgebiet. (Quelle: LWD)

 

Imposante Bilder vom Schneebrett am Stuhleck (Bereich Schwarzriegel). (Quelle: LWD)

 

Der extrem steile Anrissbereich der Lawine am Oisching, in dem ein Schneeprofil hinsichtlich Schwachschichtanalyse aufgenommen wurde. (Quelle: LWD)