| AKTUELLES |
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| Stationswartung Tamischbachturm |
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Foto: LWD |
Viele Stationen des LWD Steiermark wurden von den Schneemassen der letzten Wochen bis in teilweise beachtliche Höhen vergraben. So wie beispielsweise an der Schneepegelstation am Tamischbachturm im Gesäuse müssen die Solarmodule freigelegt werden, um die nötige Energieversorgung der Station wieder zu gewährleisten. |
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| Schneemäuler und Gleitschneerutsche |
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Foto: LWD |
Die Gemeindealpe mit dem Gr. Zellerhut im Vordergrund. So wie hier am Zellerhut tritt das Phänomen der sonnseitig angerissenen Schneedecke derzeit verbreitet auf. Der Boden ist nass, die Schneedecke reisst durch den temperaturbedingten Spannungswechsel zwischen Tag und Nacht auf und beginnt zu gleiten. An manchen Gras-Steilhängen geht die Sache dann bis zum Grund ab. Die Anrisshöhen sind beachtlich und können mehrere Meter erreichen! |
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| Stationsabbau und Erkundung |
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Foto: LWD |
Aufgrund der starken Schneefälle und des stürmischen Windes der vergangenen Wochen wurde die Schneepegelstation des ausgelaufenen M-CFD Projektes auf der Südwestseite des Gstemmers nahezu völlig unter den Schneemassen begraben. Um die Station zu retten...... |
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Foto: LWD |
...wurde sie mittels mühsamer Grabungsarbeit freigelegt und mittels Taubergung vom Hubschrauber ins Tal befördert. Die Schneehöhe betrug an diesem Standort über beachtliche 3 Meter! |
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Foto: LWD |
Begutachtet wurde außerdem die Lawine, welche in der Nacht auf Freitag vom Mittleren Gstemmer abging und die Zufahrtsstraße zur Planneralm verlegte. Die Lawine überwand auf ihrer ca. einen Kilometer langen Sturzbahn einen Höhenunterschied von ca. 500m. |
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| Stationsausgraben und Lawinenerkundung |
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Foto: LWD |
Im Toten Gebirge so wie hier am Ahornkogel unweit der Trisselwand liegen gut 4 Meter Schnee. Anders als in den östlichen Gebirgsgruppen war der Wind während des letzten Schneefallereignisses nicht so stark, sodass auch auf Gipfeln und Graten sehr viel Schnee liegt. Im Bild Windstation, die vom Anraum befreit werden muss. |
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Foto: LWD |
Die 6,5 m hohe Schneepegelstation ist so eingeschneit, dass der Abstand zwischen Schneehöhensensor und Schneedecke für eine Messung nicht mehr ausreicht. |
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Foto: LWD |
Außerdem muss das Solar-Paneel ausgegraben werden, welches unter dem Schnee keinen Strom mehr liefern kann. Dann muss man sich noch bis zum Schaltkasten hinuntergraben, um ein defektes Elektronikmodul zu tauschen. Trotz kühler Luft eine schweißtreibende Arbeit. |
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Foto: LWD |
Die neuen Lawinenverbauungen erfüllen hier ganz ihren Zweck, allerdings wurde die oberste Reihe tlw. Schon ganz eingeschneit. Viel Platz für weiteren Schnee wäre hier nicht mehr gewesen. |
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Foto: LWD |
Lawinenverbauung in Pusterwald. An den steilen Grashängen ohne Verbauung reißt die Schneedecke auf und geht bis zum Grund ab. |
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Foto: LWD |
Dieses Phänomen tritt derzeit sonnseitig bis auf etwa 2.100m verbreitet auf, da der Boden hier feucht ist. Der Schifahrer hier hatte Glück, die Lawine ging über seine Aufstiegsspur! |
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Foto: LWD |
Noch ein Bild einer Gleitschneelawine aus den Eisenerzer Alpen, die Anrisshöhen betragen bis zu 5 m! |
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| Erkundung Hochanger und Missitulkogel |
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Foto: BEV |
Aufgrund der starken Schneefälle der vergangenen Tage bei stürmischem Nordwestwind führte der Lawinenwarndienst eine Erkundung am Hochanger und Missitulkogel durch. Südöstlich des Missitulkogels befindet sich ein Lawinenanrissgebiet, welches die Straße nach Greith gefährdet. Aufgrund der derzeitigen Lawinensituation ist die Straße nach Greith gesperrt! |
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Foto: LWD |
Bei Schneefall und schlechter Sicht ging es über die Göriachalm (Bild links) und den Hochanger auf den Sattel zwischen Missitulkogel und Hochanger. |
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Foto: LWD |
Der Sattel zwischen Missitulkogel und Hochanger wurde komplett abgeblasen und der Schnee in die südöstliche Rinne verfrachtet. In der Schneedecke befindet sich eine 10 cm Harschschicht, welche durch den Regen vom letzten Samstag entstand. Darüber liegt Triebschnee von 50cm bis über 100cm Mächtigkeit. |
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Foto: LWD |
Aufgrund starker Verfrachtungen ist die Lawinensituation derzeit noch sehr angespannt und Tourengeher müssen eingeweihte Rinnen und Mulden besonders vorsichtig beurteilen. |
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| Lawinenfortbildungskurs Eisenerzer Ramsau |
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Foto: LWD |
Der Fortbildungskurs für die Lawinenkommissionen fand heuer vom 16.1. bis 18.1.2012 in der Eisenerzer Ramsau statt. Frau Bürgermeisterin Christine Holzweber eröffnete die abwechslungsreichen Ausbildungstage. |
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Foto: LWD |
Wie immer gab es am ersten Tag viel Theoretisches. Neben allgemeiner Lawinenkunde lag diesmal ein Schwerpunkt bei der Ausbreitung von Rissen in der Schneedecke. Dafür konnten wir Joachim Heierli vom Frauenofer Institut in Karlsruhe gewinnen. |
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Foto: LWD |
Am "Geländetag" wurden in Kleingruppen Schneedeckenuntersuchungen und Stabilitätstest durchgeführt. Das am Vortag im warmen Zimmer Gehörte konnte man im Gelände hautnah überprüfen. |
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| Neuschneezuwachs |
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Foto: LWD |
Seit Beginn des Niederschlagereignisses ist in den Nordstaulagen stellenweise bis zu einem Meter kalter Neuschnee bei starkem Windeinfluss gefallen. An der Messstation am Grimming befindet sich zurzeit eine Schneedecke mit einer beachtlichen Mächtigkeit von 350 cm. |
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Foto: LWD |
Durch die großen Neuschneemengen, die in kurzer Zeit gefallen sind, waren die steirischen Lawinenkommissionen gefordert, um die Situation hinsichtlich gefährdeter Verkehrswege und Infrastruktur zu bewerten. Wie hier im Brettsteingraben mussten einige Straßen wegen Lawinengefahr oder bereits abgegangener spontanen Lawinen gesperrt werden. |
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| Enteisungsarbeit und Erkundungsflug |
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Foto: LWD |
In mittleren Lagen sind die Zeichen der einstrahlungsbedingten Setzung der vergangenen 48 Stunden in Form von Schneemäulern und Gleitschneerutschen - wie hier am Beispiel der Südostseite des Scheucheggkogel im Gesäuse - stellenweise deutlich vorzufinden. |
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Foto: LWD |
Schneefall, Wind und wechselnde Temperaturverhältnisse führten zu einer völligen Vereisung der Lawinenstation am Tamischbachturm (Gesäuse). Nach behutsamer Freilegung der einzelnen Messgeräte ist die Station wieder voll funktionstüchtig und liefert dem LWD sowie den Kommissionen wichtige Informationen. |
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Foto: LWD |
Frische Grundlawinen sowie mächtige ältere Anrisse wurden in den sonnseitigen Expositionen der Eisenerzer Alpen (Leobner - Zeiritzkampel) gesichtet. Die Mächtigkeiten dieser Abgänge waren stellenweise von beachtlichem Ausmaß. |
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| Erkundung Eisenerzer Ramsau und Stationswartung am Speikkogel |
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Foto: LWD |
Das stürmische Wetter der vergangenen Tage lies zahlreiche Stationen, darunter auch die Station Speikkogel, vereisen. Die Station konnte erfolgreich enteist werden und ist ab jetzt wieder voll funktionstüchtig. |
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Foto: LWD |
Vom Speikkogel aus konnten mehrere kleine bis mittlere Lawinen beobachtet werden. Strahlendes Hochdruckwetter und steigende Temperaturen sorgten sonnseitig für vermehrtes Auftreten von Gleitschneelawinen. |
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Foto: LWD |
Im Sattel zwischen Speikkogel und Wildfeld formte der stürmische Nordwestwind in den letzten Tagen eine enorme Wechte von ca. 8m Höhe. |
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Foto: LWD |
Das linke Bild zeigt den Lawinenkegel im Bärenloch (Eisenerzer Ramsau), welcher durch die Lawine vom Kaiserschild am 10.01. entstand. Das Schneebrett riss mehrere Bäume mit sich. Personen waren bei diesem Lawinenabgang keine beteiligt. |
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Foto: LWD |
Im Bild ist das Anrissgebiet des Schneebretts zwischen Kaiserschild und Hochkogel zu sehen. |
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| Lawinenerkundung Grimming-Gesäuse |
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Foto: LWD_Zenkl |
Heute hatten die steirischen Lawinenkommissionen sowie der Lawinenwarndienst „Großeinsatz“. Nach der fast 4 Tage andauernden Schneefallperiode war heute der erste mögliche Tag mit Flugwetter. Mit Hilfe der Hubschauber des BMI und des BMfLV wurden Lawinenerkundungen geflogen, Schneeprofilaufnahmen gemacht sowie Lawinen-Sprengungen durchgeführt. Weiters mussten die Wetterstationen des LWD vom Eis befreit werden. So wie in nebenstehendem Bild vom Grimming-Multereck beträgt die Schneehöhe 3 Meter, ein für Anfang Jänner recht hoher Wert! |
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Foto: LWD_Zenkl |
Das Medieninteresse ist bei derartigen Unternehmungen enorm groß, sodass die Arbeit bei der Schneeprofilaufnahme immer wieder durch Telefonieren unterbrochen wird. Im Bild das Anrissgebiet der Multereck- Lawine. |
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Foto: Alpinpolizei_Trinker |
Bereits am 09.01. wurde ein Lawinenabgang an der Grimming- Südseite Richtung Niederstuttern registriert (Glöckellawine). Im Bild Risse in der Schneedecke an der Südabdachung des Grimmings (Wolkengrube). |
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Foto: LWD_Zenkl |
Im Gesäuse war der Neuschneezuwachs nicht so massiv wie im oberen Ennstal und Ausseerland. Trotzdem gab es bspw. aus den großen Karen vom Tamischbachturm Lawinenentladungen. Im Bild eine Lawinenabgang aus dem Landerbauerkar. |
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| Schneelastmessung |
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Foto: ZAMG |
Am Montag, den 09.01.2012 unternahmen die Mitarbeiter des Lawinenwarndienstes Steiermark eine Erkundungstour, um die Schneedichte zu messen und somit in weiterer Folge die Schneelast zu bestimmen. |
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Foto: ZAMG |
Um Schlimmeres zu vermeiden, wurden Dächer – wie beispielsweise hier in Altaussee –bereits abgeschaufelt. |
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Foto: ZAMG |
Als Messpunkte wurden die Tauplitz sowie die Blaa Alm ausgewählt. Beide Standorte lagen ziemlich exakt auf 900m Seehöhe. Somit waren Niederschlagsunterschiede nicht auf die Seehöhe, sondern auf die topographische Lage zurückzuführen. Während auf der Tauplitz auf unbeeinflussten Wiesenböden 120cm Schnee lagen, betrug die Gesamtschneehöhe auf der Blaa Alm 170cm. Das Gesamtgewicht lag somit auf der Tauplitz bei 235,5 kg/m², auf der Blaa Alm wog die Schneedecke 410,1 kg/m². |
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Foto: ZAMG |
Neuerlich fiel „graupeliger“ Niederschlag, was sich auf den Schneedeckenaufbau auswirkte. |
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| Große Neuschneemengen am Loser |
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Foto: LWD |
Die bereits vier Tage andauernde Nordwest-Wetterlage brachte in den Nordalpen bis dato einiges an Neuschnee. Der Niederschlagsschwerpunkt lag im Steirischen Salzkammergut. So stieg der Schneepegel am Loser bis zum Sonntagnachmittag von 1,80 auf 2,90 Meter. Der oft stürmische Nordwestwind führte zu umfangreichen Schneeumlagerungen. Die Lawinengefahr stieg auf GROSS (Stufe4). |
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| Schneedeckenerkundung in den Eisenerzer Alpen am 4.1.2012 |
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Foto: Hermann |
Am 04.01. führten Mitarbeiter des LWD- Steiermark eine Scheedeckenerkundung in den Eisenerzer Alpen durch. Vor dem Hintergrund der prognostizierten intensiven Schneefallperiode und dem Sturm sollte die „Altschneedecke“ auf mögliche Schwachschichten untersucht werden. Der Aufstieg vom Lasitzengraben wurde von einsetzendem Schneefall und zunehmend starkem Wind begleitet. |
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Foto: Hermann Kain |
In den vorangegangenen Tagen gab es abwechselnd wärmere Phasen mit Regen bis ca. 1.700 m und kältere Phasen, welche die Schneeoberfläche verharscht und nachfolgend mit Neuschnee überdeckt haben. Außerdem hat sich kurz nach Weihnachten schattseitiger Oberflächenreif gebildet. Am obersten Harschdeckel liegen etwa 10 cm Neuschnee (siehe unter Schneeprofile). |
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Foto: Hermann Kain |
Bis zur Waldgrenze ist die Schneedecke durchfeuchtet, weiter Richtung Baumgrenze liegt schwerer Pulverschnee auf einem Harschdeckel, welcher teilweise ganz gut zu fahren ist. Der Wald selbst („Max-August- Steig“) ist nix für neue Schi! Hier ist der Schnee schon abgefahren und es kommen Steine und Wurzeln zum Vorschein. Diese Situation wird sich natürlich in nächster Zeit ändern: mit dem Neuschnee und Sturm wird es oberhalb der Waldgrenze zu neuer Triebschneebildung kommen, als Schwachschicht wird der letzte oberste Harschdeckel auftreten. Geländebereiche oberhalb der Baumgrenze dürften überhaupt abgeblasen bzw. mit Pressschnee versehen werden. |
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| Beurteilung der Schneesituation am Grimming und Kochofen vom 3.1.2012 |
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Foto: LWD |
Der LWD Steiermark machte am Dienstag einen Erkundungsflug auf den Grimming und untersuchte anschließend ein Lawinenanrissgebiet am Osthang des Kochofen (Kleinsölk), wo im vergangenen Sommer zwei GASEX Anlagen installiert wurden. |
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Foto: LWD |
Feuchte, kalte Luftmassen führten zur Vereisung der Station Multereck (Grimming). Dank milder Temperaturen und geringem Wind konnte die Station ohne große Schwierigkeiten wieder in Stand gesetzt werden. |
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Foto: LWD |
Die Schneedeckenuntersuchung wurde südostseitig mit Hans Stieg von der Lawinenkommission Tauplitz in der Nähe des Schneepegels durchgeführt. Dabei wurden zwei kritische Schwachschichten festgestellt: eine Oberflächenreifschicht in 40 cm Tiefe und eine weiche Schicht auf hartem Dezemberaltschnee in 100 cm Tiefe (siehe Schneeprofil). |
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Foto: LWD |
Anschließend flog der LWD Stmk nach Kleinsölk und besichtigte gemeinsam mit Georg Stücklschweiger (Bürgermeister und Lawinenkommissionsmitglied) die neuinstallierte GASEX Anlage auf der Ostseite des Kochofen (Kleinsölk). |
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Foto: LWD |
Derzeit sind die Schneemengen im Bereich des Anrissgebietes gering und die Schneedecke gut gefestigt. 10 cm unter der Schneeoberfläche wurde jedoch eine eingeschneite Oberflächenreifschicht festgestellt (entstand in der Hochdruckperiode nach Weihnachten), welche bei zukünftigem Neuschnee eine potentielle Schwachschicht darstellt. |
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Foto: LWD |
Im linken Bild sind die zwei GASEX Anlagen am Kochofen zu sehen. Bei der linken Anlage erkennt man die erfolgreiche Lawinenauslösung nach dem Schneefall vom Silvesterabend. |
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| Beurteilung der Schneesituation in der Steiermark am 28.12.2011 |
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Foto: LWD |
Die milden Temperaturen in der Höhe und die Sonnenstrahlung führten auf der Südseite zu spontanen Lawinen. Im Bild offene Schneemäuler im Bereich der Eisenerzer Alpen. Während des Tages wurden einige spontane Lawinen, welche auf Grund abgeglitten sind, registriert. |
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Foto: LWD |
Im Zuge des Erkundungsfluges wurden die meteorologischen Stationen Speikkogel, Tamischbachturm und Palfau gewartet. |
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Foto: LWD |
Auf den Bergen gab es am 28.12.2011 sehr gutes Wetter. Die Temperaturen erreichten in 2000 m +7 Grad und es war windschwach. Der Hochnebel lag in den Tälern und Becken (Blick Richtung Trofaiach). |
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Foto: LWD |
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Foto: LWD |
Die Station Tamischbachturm konnte ebenfalls repariert werden. |
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Foto: LWD |
Gemeinsam mit der Alpinpolizei wurde ein Schneeprofil aufgenommen. Im Bereich der Nordalpen wurde Oberflächenreif eingeschneit. Eine feste Eisschicht stabilisierte die Schneedecke. Die darunter liegenden Schwachschichten spielten bei den Schneedeckentests keine Rolle mehr. |
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Foto: LWD |
Die Schwachschichtanalyse brachte mehre mögliche Gleithorizonte, allerding konnte in der Schneedecke keine Spannungen festgestellt werden. Temperaturbedingt konnte sich die Schneedecke in den letzten beiden Tagen sehr rasch setzen. Nur in den Nordseiten war der Schnee noch kalt und pulvrig. Sonnseitig war der Schnee nass und feucht. Die letzten 48 h war eine sehr lawinenaktive Zeit. |
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| Beurteilung der Schneesituation im Bereich der Veitsch am 27.12.2011 |
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Foto: LWD |
Feucht kalte Luftmassen haben zu Vereisungen an den meteorologischen Stationen geführt. Deshalb führte die Lawinenerkundung auf die Veitsch um einerseits die aktuellen Schneeverhältnisse zu bewerten und um die meteorologische Station zu reparieren. |
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Foto: LWD |
Der Windgeber wurde durch den starken Wind beschädigt. Der Windgeber musste gewechselt werden und die meteorologischen Daten stehen ab sofort wieder zur Verfügung. |
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Foto: LWD |
Die milden Temperaturen und die geringen Windgeschwindigkeiten erleichterten die Reparaturarbeiten. |
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Foto: LWD |
Die gemessenen Werte wurden vor Ort noch überprüft und danach wurde mit der Datenübertragung wieder begonnen. |
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Foto: LWD |
Am späteren Nachmittag wurden 3 spontane Lawinen registriert. Am Vormittag gab es sehr gute Tourenbedingungen auf der Veitsch. Durch die firnartigen Schneebedingungen konnten am Vormittag auch noch Steilabfahrten durchgeführt werden. |
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| Begutachtung der Schneesituation und der Schneedecke in den Ennstaler Alpen |
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Foto: LWD |
Der Lawinenwarndienst Steiermark begab sich zur Erkundung der Schneeverhältnisse sowie des Schneedeckenaufbaues in das Gebiet rund um den Lahngangkogel in den Ennstaler Alpen. Eine Warmfront brachte einen massiven Temperaturanstieg mit sich, bis in eine Seehöhe von ca.1500m wurde die Schneedecke zusätzlich durch den Regen angefeuchtet. In mittleren und tiefen Lagen ergaben sich typische Schneestrukturen durch das abfließende Regenwasser. |
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Foto: LWD |
In kammnahen Bereichen befanden sich teilweise mächtige Wechten, die in der neuschneereichen, stürmischen Periode um den 17.12. entstanden sind. Die Erwärmung setzte auch ihnen zu, teilweise wurden sie instabil. |
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Foto: LWD |
Das abgebildete Schneeprofil wurde an einer Schattseite (NO) aufgenommen. Auf den ersten Blick schien die durchaus gut verfestigte Schneedecke aus vorwiegend filzigen Kristallformen, die sich hauptsächlich durch ihre Festigkeit unterschieden,sehr stabil zu sein. |
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Foto: LWD |
Der anschließend durchgeführte Kompressionstest zeigte jedoch, dass die Schneedecke bei ca.70cm eine Schwachschicht in Form von Oberflächenreif beinhaltete, welche den Aufbau der Decke doch sehr ungünstig gestaltete. |
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Foto: LWD |
Schon bei schwacher Zusatzbelastung (Stufe 8) glitt der obere Teil der Schneedecke in Form eines glatten Bruches ab. Es zeigte sich, dass neben den mit Triebschnee gefüllten Süd- und Ostseiten auch die Leehänge potentielle Gefahrenstellen beinhalteten! |
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| Erigiebiger Neuschnee in den Nordalpen |
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Seit gestern führt eine nordwestliche Strömung feuchte Luftmassen in die Steiermark, die sich an den Nordalpen stauen und dort für ergiebigen Schneefall sorgen! Bis zum 09.12. ist vor allem auf den Gipfeln der westlichen Nordalpen zusätzlich mit bis zu einem halben Meter Neuschnee zu rechnen, in den Niederen Tauern fallen die Mengen geringer aus! |
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Foto: LWD |
Anhand des Schneepegel am Grimming (2159m) ist der Beginn und die Intensität des Schneefallereignisses gut zu erkennen. |
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| Lawinenkommissions-Grundkurs auf der Planneralm |
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Foto: LWD |
Zunächst standen Theorie-Vorträge im Lehrsaal auf dem Kursprogramm. Beispielsweise referierte der ehemalige Leiter des Lawinenwarndienstes Sepp Brandl ebenso wie Fritz Salzer über die wichtigsten Rechtsgrundlagen. Darüber hinaus wurden lawinenrelevante Wetterphänomene und die daraus typischerweise resultierenden Lawinen-Gefahrenmuster aufgezeigt. Roman Findl demonstrierte überaus praxisnah das korrekte Vorgehen bei der Ersten Hilfe. Über die Durchführung der richtigen Hubschraubereinweisung berichtete Hans Stieg. Markus Mayerl stellte die Aufgaben und Projekte der WLV vor. Abgerundet wurde der Theorie-Block mit Wissenswertem rund um die Arbeitsweise des Lawinenwarndienstes. |
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Foto: LWD |
Am Geländetag wurden sowohl die permanente Lawinenverbauung auf der Planneralm als auch die meteorologischen Messstationen am Gstemmer unter die Lupe genommen. |
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Foto: LWD |
Passend zum Kommissionskurs fielen wenigstens ein paar Zentimeter Neuschnee. Diese geringe Schneemächtigkeit hielt den LVS-Experten Ralph Grieser nicht davon ab, sämtlichen Kursteilnehmern das richtige Verhalten bei der Verschüttetensuche näher zu bringen. |
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| Wintereinbruch |
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Foto: LWD |
Mit einem massiven Kaltlufteinbruch sind von 19.09. bis 20.09. in den Niederen Tauern und in den Noralpen bis zu 25cm Neuschnee gefallen. |
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| Prämierung der besten Tourenfotos 2010/2011 |
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Foto: Schitter |
Die Prämierung der besten Tourenfotos 2010/2011 fand am 16.05.2011 am Institut für Geographie und Raumforschung statt. Das Siegerbild stammt von Franz Schitter. Eine Übersicht über die weiteren Preisträger findet ihr hier. Weitere Infos mit Vodeos folgen. |
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| Siegerfotos 2010/2011 |
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Foto: isohypsen |
Der erste Platz aus der Sonderkategorie "Rookies" kommt von "isohypsen". Wir gratulieren! |
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Foto: schitter |
Der erste Platz aus der Kategorie "Schnee" kommt von Franz Schitter. Wir gratulieren! |
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Foto: Pichler |
Der erste Platz aus der Kategorie "Lawinen" kommt von Hannes Pichler. Wir gratulieren! |
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Foto: Gaisl |
Der erste Platz aus der Kategorie "Alpinismus" kommt von Martin Gaisl. Wir gratulieren! |
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Foto: Pauritsch |
Der erste Platz aus der Kategorie "Wetter" kommt von Ernst Pauritsch. Wir gratulieren! |
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Foto: Pauritsch |
Der erste Platz aus der Kategorie "Wetter" kommt von Ernst Pauritsch. Wir gratulieren! Dieses Bild bekam die exakt gleiche Punkteanzahl wie das vorhergehende. |
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Foto: Schitter |
Der erste Platz aus der Kategorie "Bestes Bild" kommt von Franz Schitter. Wir gratulieren! |