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Lawinenprognosebericht im TeletextSeite 615

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Neuerungen bei Lawinenberichten

Ab Dezember 2020 bieten die Lawinenwarndienste Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Steiermark eine einheitliche grafische Darstellung der Lawinenberichte und einige Neuerungen. Zum Beispiel werden je nach Schnee- und Wettersituation auch Berichte für unterschiedliche Regionen erstellt. Neu ist auch ein kostenloser Abo-Service für die Berichte aus einer oder mehreren Regionen.

Die Lawinenwarndienste Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Steiermark intensivieren ihre Zusammenarbeit und erweitern mit Dezember 2020 ihr Angebot. „Wir arbeiten ab diesem Winter mit einem gemeinsamen Grafik- und Textsystem, bieten damit ein einheitliches Layout und können uns beim Erstellen der Lawinenberichte noch besser abstimmen", sagt Arnold Studeregger von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). „Neu sind zum Beispiel die ´dynamische Kleinstregionen´. Das heißt, dass je nach Lawinensituation jeden Tag regionale Ausschnitte zusammengestellt werden. So können wir noch besser auf die aktuellen Gefahren der einzelnen Regionen eingehen".

Das neue Layout des Lawinenberichtes

Die neuen Lawinenberichte bieten ein einfaches und übersichtliches Design. Online zeigt die Gefahrenkarte das eigene Bundesland hervorgehoben, die Einstufung der Nachbarregionen ist etwas transparenter dargestellt. Mit einem Klick ist ein Wechsel in die Nachbarregion möglich.

Die Übersichtskarte ist interaktiv. Das heißt, die Nutzerinnen und Nutzer können gruppierte Regionen auswählen, den Kartenausschnitt vergrößern, verkleinern und verschieben. Ein Klick auf die Karte zeigt die Lawinen-Gefahrenstufe und ihre Höhenabgrenzung sowie die ausgegebenen Lawinenprobleme für diese Region. Zusätzlich ist die Beschreibung der Gebirge aufgelistet, für die die Gefahrenstufe gilt.

Abo-Service und einheitliche Veröffentlichung

Eine weitere Verbesserung und Standardisierung ist die einheitliche Veröffentlichung der Lawinenwarnung täglich um 18.00 Uhr.

„Neu ist auch die Möglichkeit, den Lawinenbericht einer oder mehrerer Regionen zu abonnieren", sagt Lawinen-Experte Studeregger, „zum Beispiel kann ich den Bericht für das Salzkammergut und die Osterhorngruppe täglich die ganze Saison bekommen und an einem verlängerten Wochenende auch jenen der Kreuzeckgruppe. Der Newsletter wird als PDF übermittelt und kann auch ausgedruckt werden."

Jeden Winter durchschnittlich 20 bis 25 Tote durch Lawinen

In Österreich starben in den letzten Jahren pro Winter durchschnittlich 20 bis 25 Menschen in Lawinen. Viele dieser Unfälle wären mit einer besseren Tourenvorbereitung vermeidbar gewesen, sagt Arno Studeregger: „Wer im Gelände unterwegs ist, muss über die aktuelle Schnee- und Wettersituation gut informiert sein. So lässt sich das Risiko deutlich verringern. Die österreichischen Lawinenwarndienste erweitern daher ständig ihr Angebot und versuchen auch noch besser auf die Anforderungen der Nutzerinnen und Nutzer einzugehen. Dazu gehören zum Beispiel die Neuerungen dieser Saison und zuletzt die Umstellung auf Lawinenberichte am Abend statt in der Früh, damit mehr Zeit für die Tourenplanung bleibt."

Enge Kooperation der ZAMG mit Österreichs Lawinenwarndiensten

Die Neuerungen dieser Saison wurden in enger Zusammenarbeit der Lawinenwarndienste Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und Steiermark unter Leitung der ZAMG umgesetzt.

Die ZAMG betreibt im Auftrag der jeweiligen Länder die Lawinenwarndienste für die Steiermark, Niederösterreich und die Niederösterreichischen Landesbahnen (NÖVOG). Mit den anderen Lawinenwarndiensten Österreichs besteht eine enge Zusammenarbeit bezüglich Wetterdaten, Vorhersagen und Warnungen

 

 

EINLADUNG für Donnerstag, 2. Mai 2019, 18:00 Uhr

zur Vorstellung der prämierten Bildes des Lawinenwarndienst-Skitourenforums

Der Winter 2018/19

ANKÜNDIGUNG: Drittes Internationales Lawinensymposium in Graz am 12.10.2019


 

Neuerungen des Lawinenwarndienstes Steiermark für die Saison 2016/17


Ab der Wintersaison 2016/17 gibt es einige Neuerungen beim Lawinenbericht der Steiermark:


Der Lawinenlagebericht wird nicht mehr wie bisher um 7:30 Uhr, sondern bereits am Vorabend bis 18:00 Uhr als Lawinenprognosebericht für den Folgetag veröffentlicht. Mit dieser Umstellung reagiert das Land Steiermark auf die Bedürfnisse und Anregungen der Nutzer, insbesondere der alpinen Vereine und des Bergführerverbandes. Einer der großen Vorteile des Lawinenprognoseberichts ist, dass Lawineninformationen für den nächsten Tag bereits in die Tourenplanung am Vorabend integriert und somit die Skitour besser organisiert werden kann.


Um künftig noch besser auf lokale Verhältnisse eingehen zu können, wurde In den Nordalpen eine zusätzliche Region eingeführt, für die der LWD eine eigene Einstufung der Lawinengefahr vornimmt. Dafür wird die bisherige Region „Nordalpen West“ in die Regionen „Nordalpen West“ und „Nordalpen Mitte“ unterteilt. Die Grenze dieser beiden Regionen verläuft entlang des Grimmingbaches von Trautenfels über Tauplitz-Ort und das Gnanitztal bis zur Türkenkarscharte. Der Grund für diese Teilung liegt in den oft deutlich unterschiedlichen Schnee- und Lawinenbedingungen im Bereich des Dachsteins und Toten Gebirges gegenüber den Ennstaler und Eisenerzer Alpen. Die Steiermark weist nun 8 Einstufungsgebiete der Lawinengefahr auf: In den Nordalpen die Regionen West, Mitte und Ost, in den Niederen Tauern die Regionen Nord und Süd, im Steirischen Randgebirge die Regionen West und Ost sowie die Gurk- & Seetaler Alpen.

Zudem werden nun bis zu 2 typische Lawinenprobleme mittels der bereits bekannten Symbole dargestellt und erklärt. Hierbei können sowohl auf zeitlich als auch räumlich unterschiedliche Lawinenprobleme hingewiesen werden.

 

Ein vollkommen neues Service für Ski- und Schneeschuhtourengeher sowie Freerider wurde von Matthias Pilz entwickelt. Künftig steht den Nutzern die Tourenplanungssoftware SNOWMAPS kostenlos als Online-Planungshilfe für Touren abseits des gesicherten Skiraumes auf der Homepage des Lawinenwarndienstes Steiermark zur Verfügung. Als Planungsgrundlage dienen neben topografischen Grundkarten und Orthofotos auch Hangneigungs-, Expositions- sowie Bewuchskarten. SNOWMAPS kann als Zusammenstellung von meteorologischen Daten, Karten und Geoinformationen höchster Qualität verstanden werden, aus denen der Tourengeher selbständig Entscheidungen ableiten kann. SNOWMAPS ist weder ein Tourenportal noch eine Entscheidungshilfe zur Beurteilung der Lawinengefahr im Einzelhang. Die Software ist eine Hilfestellung für Anfänger, Fortgeschrittene und Profis und soll zu selbständigem und eigenverantwortlichem Handeln anregen! Langfristig sollen durch das Anbieten dieser Tourenplanungshilfe die Unfallzahlen verringert werden.

 

Auch in unserer Informationsplattform LAWIS gib es laufend Weiterentwicklungen. Die einschlägigste betrifft die Profilerstellung im SnoProfiler: Wenn man ein neues Schneeprofil erstellt, muss eine E-Mail Adresse angegeben werden. An diese Adresse bekommt man einen Link zugeschickt, über den man das erstellte Profil 24 Stunden bearbeiten (und löschen) kann!

 

Neuer Saisonbericht 2015/16

Der Saisonbericht 20115/16 der ARGE der österreichischen Lawinenwarndienste sowie alle älteren Ausgaben steht unter Downloads zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnisse der Online-Umfrage

Um herauszufinden, wie die umfangreichen Erneuerungen im Lagebericht (Einführung der Symbole) sowie im Webauftritt (neue Homepagemit neuen Angeboten und Funktionen) seit Beginn der Saison 2014/15 beim Nutzer angekommen sind, haben wir eine Online-Umfrage durchgeführt! Es haben mehr als 1500 Wintersportler teilgenommen und ihre Meinungen und Anregungen kundgetan.

Eine ausführliche Zusammenfassung der Ergebnisse findet ihr  >HIER< : Ergebnisse der Online-Umfrage des LWD Steiermark 2015

Herzlichen Dank für die zahlreiche Teilnahme!