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Hochanger

Mürzsteger Alpen Sa, 1.05.2021 Harald Schober am 1.05.2021
Aufstiegsroute:Seebergalm - am Ende vom Lappental über den alten Karrenweg auf die Göriacheralm und vor dort direkt auf den Hochanger 1683 m
Abfahrtsroute:Abfahrt vom Gipfel über den östlichen Graben und Aufstieg zur Göriacheralm. Von dort auf der Forststraße bis zur 1. Rechtskurve und dann über die Gummizelle ins Lappental und zurück zur Seebergalm.
Touren- bedingungen:

Bei der Abfahrt um 10.20 Uhr vom Gipfel gute Bedingungen. Heute waren erst wenige kurze Teile schneefrei.

Anmerkungen:

Ich möchte dem gesamten Team vom Lawinenwarndienst Steiermark meinen Dank  und mein großes Lob für die gute Beratung sagen.

Weitere Fotos von der Tour auf Facebook.

persönliche Einschätzung:unter 1.800m:über 1.800m:
Schneequalität:Außer Pulver war heute alles zu finden.
Wetter:Nur teilweise sonnig, dadurch war der Schnee noch gut fahrbar.

Kaiserschild - Rote Rinne

Eisenerzer Alpen Do, 29.04.2021 Michael am 29.04.2021
Aufstiegsroute:Eisenerz/Großfölz - Urwirtsgraben - Schneeloch - Ausstieg auf den Rücken beim Kaiserwart
Abfahrtsroute:wie Aufstieg
Touren- bedingungen:

Spektakuläre Tour! Diese Rinne ist nicht extrem steil (max. 46°), besticht aber durch ihre imposante Erscheinung schon aus der Ferne vom Präbichl und erst recht beim Zustieg durch das Bachbett im Urwirtsgraben - und durch ihre Länge: fast 900 Hm direkte Falllinie! Schnee im Bachbett ab 950 m, dann durchgehend außer einer ganz kurzen Unterbrecherstelle oberhalb des Schneelochs und den letzten wenigen Höhenmetern leichte Kraxelei beim Ausstieg Richtung Kaiserwart. Der Schnee war heute aufgrund der ungetrübten Einstrahlung bereits am frühen Vormittag sehr weich, dadurch äußerst kraftraubend beim Aufstieg. Kleinere spontane oberflächliche Nassschneerutsche ab dem späten Vormittag und bei der Abfahrt das bei diesen Bedingungen typische Nasschneefließen, das aber gerade noch gut kontrollierbar war.

Anmerkungen:

Herzliche Grüße an Chris Wolki wink deine Spuren waren das also, die ich in der Rinne gesehen habe (habe deinen Bericht erst heute gelesen). Ich hab mich dann doch noch bis ganz hinauf gekämpt, aber es war durchaus grenzwertig, mehrmals habe ich auch ans Umkehren gedacht. Den Gipfel hab ich mir dann aber auch erspart.

persönliche Einschätzung:unter 1.800m:2über 1.800m:2
Schneequalität:der oberflächliche Aprilschnee komplett nass und im Tagesverlauf zunehmend instabil (kleine bis mittlere Nassschneerutsche), darunter ein stabiles Altschneefundament
Wetter:strahlend sonnig bis Mittag, dann plötzlich aufkommende Quellwolken und sogar ein kurzer Regenschauer

Rumpler

Dachsteingruppe Mi, 28.04.2021 Martin G. am 29.04.2021
Aufstiegsroute:Auffahrt mit Krippensteinbahn um 8:15, Rumpler, Dachstein
Abfahrtsroute:Simony, Gjaidalm, Skipiste Obertraun
Touren- bedingungen:

perfekt

Anmerkungen:
persönliche Einschätzung:unter 1.800m:1über 1.800m:1
Schneequalität:höhen- und tageszeitabhängig (schwerer) Firn bis Feuchtpulver
Wetter:vereinzelte Quellwoken, milder SW, sehr warm (Obertraun mittags 23 Grad)

Kaiserschild Rote Rinne (teilweise)

Mi, 28.04.2021 chris wolki am 28.04.2021
Aufstiegsroute:Eisenerz Ortsteil Großfölz/Münichtal, beim Wasserreservoir ca 750m - Gehöft Reichl - Urwirtsgraben - Schneeloch - Rote Rinne Richtung Kaiserwart, Abbruch bei ca 2/3 auf ca.1600m (zu heikel wegen starker Erwärmung)
Abfahrtsroute:Detto
Touren- bedingungen:Klassische Frühjahrs Bedingungen mit dem Handicap einer zu milden Nacht und einer zu starken Tages Erwärmung, was mich im oberen Drittel zum Abbruch der Tour zwang, der Schnee wurde einfach "zu tief". Auch wenn die großen Schneemassen schon entladen sind, kann in dieser Steilheit immer was nachkommen bzw. sind Rutsche jederzeit möglich. Und bei dieser Ost exponierten Tour kann man einfach nicht früh genug aufbrechen. Schnee lag ab dem Schneeloch = Ende Urwirtsgraben auf ca.1000m. Eine kurze Unterbrecher Stelle befindet sich im unteren Teil der Rinne bei der Rampen artigen Querung.
Anmerkungen:Mühsamer und zeitintensiver Zustieg durch den wildromantischen Urwirtsgraben. Aufgrund des vielen Schneebruchs dieses Winters versperren viele Stauden und kleine umgefallene Bäume den dürftigen Weg sodass beim Abstieg der Weg durchs Bachbett die bessere Wahl war. Die fehlende Vollendung dieser Tour bis zum Rinnenausstieg ist für mich noch ausstehend ! Danke für die wertvollen Tipps von lieben Freunden insbesondere dem erfolgreichen Rinnen Befahrer Gernot T. Diese Rinne sollte man auch nur bei absolut sicheren Verhältnissen befahren !
persönliche Einschätzung:unter 1.800m:über 1.800m:
Schneequalität:Sulz - Firn, aufgrund milder Nacht nur wenig Verfestigung der Schneedecke, die durch die starke Tages Erwärmung schnell an Festigkeit verliert.
Wetter:Sonnig, wolkenlos, Föhnwalzen von der Alpensüdseite bis zur Griesmauer und Reichensteingruppespäter, später leicht auffrischender Wind, in der windgeschützten Rinne nicht spürbar, starke Tages Erwärmung.

Niederalpl

Mürzsteger Alpen Mi, 28.04.2021 Harald Schober am 28.04.2021
Aufstiegsroute:Heute begann meine 64. Skitour in der bald zu Ende gehenden Saison mit einer fast 2 km langen Abfahrt. Ich startete auf der Passhöhe am Niederalpl und fuhr über die Sohlenalm ins Tal bis zum Wanderweg, der auf den Wildkamm führt, den ich so weit wie möglich dann folgte.
Abfahrtsroute:Beim Aufstieg ging ich etwa in der Mitte des Sohlenalm-Liftes auf der Forststraße in Richtung Wildkamm bis Schneemangel zur Umkehr führte.
Touren- bedingungen:

Hervorragend.

Anmerkungen:

Weitere Fotos auf Facebook.

persönliche Einschätzung:unter 1.800m:über 1.800m:
Schneequalität:Gut
Wetter:Weitgehend wolkenlos und mild.

Großer Grießstein - Nordtriologie

Triebener Tauern So, 25.04.2021 die kumbergler am 27.04.2021
Aufstiegsroute:AP: Seyfried. Aufstieg 1: Via Eberlsee und den Auslauf der Nordrinne in das Eberlkar. Im Eberlkar zum linken Ast der Nordostrinne. Diese aufwärts zum Nordwestgrat des Grießstein. Aufstieg 2: Das Eberlkar aufwärts zur Gipfelflanke. Rechthaltend zum Nordwestgrat, von hier in weniger als 5 Min. zum Gipfel des Gr. Grießstein (2337m). Aufstieg 3: Durch das Eberlkar linkshaltend, Wechsel in die obere Nordrinne(-flanke), aufwärts zum Ostgrat des Grießstein.
Abfahrtsroute:Zwei mal die Nordostrinne in das Eberlkar, dieses bis zur Steilstufe über dem Eberlsee. Die finale Abfahrt - die Nordrinne zum Eberlsee und retour zum Seyfried.
Touren- bedingungen:

Ein typisches Gemisch diverser Arten von Frühjahrsschnee – Harsch, durchfeuchteter schwerer Pulver, Nassschnee und Sulz. Bei den Fußaufstiegen treffe ich des öfteren auf ein grieseliges Etwas, alles andere als kompakt, was die Stapferei eingermaßen mühsam werden lässt.

Die Abfahrten vielleicht nicht der höchste Genuss, aber mit etwas aktivem  Zutun durchaus passabel. Die erste Abfahrt in das Eberlkar sehr gut, auch die finale Abfahrt durch die Nordrinne überraschend gut. Im Tagesverlauf natürlich zunehmend weich, etwa ab Höhe Eberlsee mehr und mehr saugend.

Anmerkungen:

Bislang kannte ich nur die Nordrinne auf der Grießstein Nordseite. Eine schöne Variante sind sicher die Nordost-Rinnen mit dem einfachen Gipfelgrat auf dem Grießstein. Der Ostgrat im Anschluß an die Nordrinne ist über einen kürzeren Abschnitt doch um einiges exponierter. Die Gipfelflanke resultierte aus dem Ehrgeiz möglichst gipfelnah aufzusteigen, bzw. auch abzufahren. Ich kann mir schon vorstellen, dass einigermaßen Verwegene auch direkt beim Gipfelkreuz abfahren. Der von mir durchgeführte Aufstieg ist durchaus ein Versprechen (oben breite Flanke, in der Mitte rinnenartig und schließlich ein schöner Auslauf). Schönheitsfehler – der plattige Fels im unteren Rinnenteil. Ob in sehr schneereichen Wintern diese Passage ausreichend Schnee bekommt, kann ich nicht sagen.

PS. Ich bin die Flanke eingefahren und bereits relativ weit oben nach links in Richtung einer Rinne gequert, von unten hatte ich den Eindruck, dass man hier rausfahren könnte. An einer etwas unübersichtlichen  Stelle mit durchaus tiefem,  auch etwas labilem Untergrund, habe ich die Abfahrt abgebrochen, packte die Schi auf den Rucksack und stieg wieder auf. Im Nachhinein ärgerte ich mich doch etwas über die verpasste Abfahrt, wieso bin ich nicht entlang der Aufstiegspuren mit Abschnallen im felsigen Bereich, hinunter gezogen.

Fazit: Wild einsames, landschaftlich großartiges Tourengelände.

persönliche Einschätzung:unter 1.800m:1über 1.800m:2
Schneequalität:Ein Potpourri an Frühjahrsschnee (siehe weiter oben). Gefahreneinschätzung bezieht sich auf den Tagesgang.
Wetter:Sonnig und warm. Immer wieder durchziehende Wolken.

Temlberg

Totes Gebirge So, 25.04.2021 ChurchMountain am 26.04.2021
Aufstiegsroute:Zeltbiwak unterhalb der Dietlbühel auf ca. 1.900m - nördl. Sattel d. Dietlbüheln - Weitgrube - Temlberg Ostwandrinne
Abfahrtsroute:Ostwandrinne - Weitgrube - Dietlhöll´
Touren- bedingungen:

top Verhältnisse in Steilrinne - Abfahrt um 08:30;  wenig ausgeprägt ist die ansonsten übliche "Spurrinne";  in der Dietlhöll´ um 10:00 bereits tief

Anmerkungen:

vorhergehende Plateauüberschreitung siehe Eintrag Weiße Wand 24.04.2021 und Eintrag Spitzmauer 24.04.2021

persönliche Einschätzung:unter 1.800m:2über 1.800m:1
Schneequalität:firnige Verhältnisse in engem Zeitfenster weil durch fehlende Ausstrahlung nur gering tragfähiger Harschdeckel
Wetter:am Vorabend aufkommender starker Wind und in der Nacht leichte Bewölkung, die eine stärkere Ausstrahlung verhindert hat, in der Rinne windstill

Spitzmauer

Totes Gebirge Sa, 24.04.2021 ChurchMountain am 26.04.2021
Aufstiegsroute:Bösenbühelsattel - Dietlbühel - Maisenbergsattel - SW-Flanke
Abfahrtsroute:wie Aufstieg - Zeltbiwak unterhalb der Dietlbühel auf ca. 1.900m
Touren- bedingungen:

bis auf Wind genial; auch die Schneemenge am Plateau hat sich gegenüber Februar noch stark verbessert! 
Jedoch wird die Skitourensaison heuer nicht ganz so lange sein wie die letzten Jahre, da der Grundschnee von Dezember - Jänner fehlt.

Anmerkungen:

vorhergehende Plateauüberschreitung siehe Eintrag Weiße Wand 24.04.2021  

weitere Plateauüberschreitung siehe Eintrag Temlberg 25.04.2021

persönliche Einschätzung:unter 1.800m:2über 1.800m:1
Schneequalität:sehr gut; tw. etwas Graupel eingelagert, ansonsten firnige Verhältnisse
Wetter:windstill und top; erst am Abend lebhafter Wind und leichte Bewölkung, die eine stärkere Ausstrahlung verhindert

Weiße Wand

Totes Gebirge Sa, 24.04.2021 ChurchMountain am 26.04.2021
Aufstiegsroute:Sigistal - Brieglersberg - Zeltbiwak - Rickmerscharte - Doppelgipfel Weiße Wand (2.195m + 2.200m)
Abfahrtsroute:Nordkar - Pt. 1.881m - Gastkarkogel - hint. Ofenkogel (2.001m) - Sonnseiten/Feuertal - Bösenbühelsattel
Touren- bedingungen:

bis auf Wind genial; auch die Schneemenge am Plateau hat sich gegenüber Februar noch stark verbessert! 
Jedoch wird die Skitourensaison heuer nicht ganz so lange sein wie die letzten Jahre, da der Grundschnee von Dezember - Jänner fehlt.

Anmerkungen:

am Vortag aufgestiegen und auf ca. 2.080m Zeltbiwak; 

weitere Plateauüberschreitung siehe Eintrag Spitzmauer 24.04.2021

persönliche Einschätzung:unter 1.800m:2über 1.800m:2
Schneequalität:sehr gut; tw. etwas Graupel eingelagert, ansonsten firnige Verhältnisse
Wetter:entgegen Wetterbericht am Freitag noch starker Wind, der erst über Nacht abgeflaut ist; windstill und top am Samstag

Rossarsch(2205m)

Totes Gebirge Mo, 26.04.2021 Luis Trinker am 26.04.2021
Aufstiegsroute:Pyhrnpass Bundestr. - Hintersteiner Almen - Burgstall
Abfahrtsroute:Über Burgstall zur Wurzeralm u.auf der Piste ins Tal
Touren- bedingungen:Bis zum Beginn des Kerngraben müssen die Ski getragen werden (ca. 45min) auch dann noch einige Unterbrechungen. Am Morgen noch sonnig, im Laufe des Vormittags immer mehr Bewölkung. Am Gipfel diffuses Licht, das Warscheneck bereits in Wolken.
Anmerkungen:An. u. Abreise mit Bahn und Bus. Haltestelle Kalkofen / Landesgrenze bzw. Wurzeralm Parkplatz.
persönliche Einschätzung:unter 1.800m:1über 1.800m:2
Schneequalität:Am Morgen noch tragende Schneedecke, bei der Abfahrt um 11Uhr schon gut aufgefirnt. Die Abfahrt auf der Wurzeralm Piste mit einer kurzen Unterbrechung bis ins Tal möglich.
Wetter:Sonnig u. kalt am Morgen, dann immer mehr Wolken, ab 11 Uhr vollständig bewölkt.

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